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Fotograf Michael Putzlocher
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Portraits von Orten

Reither Spitze

Heute nehme ich euch mit auf meinen Lieblingsberg, die Reither Spitze bei Seefeld.

Bevor ich angefangen habe auf Berge zu wandern, war meine Einstellung als Tiroler eher „wieso soll i da auffi gian, sieg i eh vo untn a“. Doch dann kam meine Lieblingsmenschin aus dem Lungau und bekam den Talkoller.

Die Wanderung auf die Reither Spitze kann ich nur empfehlen. Erstens kann Mann/Frau die erste Etappe mit der überteuerten Standseilbahn und der Gondel hinter sich bringen, um sich dann in kurzer Zeit in hochalpinem Gelände der Kalkalpen wiederzufinden. Sparfüchse gehen selbstverständlich von unten ‚rauf. Als erstes kommt man an der Absprungstelle für Paragleiter vorbei (nach fünf Minuten) und kann da mal gepflegt die erste Rast machen.

Im Anschluss gehts „ein Zeitl“ um einen Hang rum und nach oben bis man an eine Scharte kommt, um seine Kamera auszupacken, denn der Ausblick hier schreit nach Bildern. Hier ist auch der Platz, wo ich üblicherweise meine Wanderstöcke hinter einer Bank zurücklasse, weil ab hier sind die nur im Weg.

Jetzt wird es für meine Verhältnisse alpin – da überleg ich mir schon wo ich meine Füsse hinsetze. Nachdem mir hier schon mal Kinder mit Flipflops entgegengekommen sind frage ich mich immer, ob ich einfach keine Ahnung vom Bergsteigen habe oder alle anderen wahnsinnig sind.

Jetzt wirds auch mal steil aber es gibt Leitern und Stahlseile, die einen/eine problemlos bis zum Gipfel bringen. Oben angekommen ist die Aussicht grandios und wenn man kein Gutmensch ist, kann man auch  die frechen Bergdohlen füttern. Richtung Süden sieht man eine Alm, die nicht meins ist, weil ich Plastikblumen auf einem Berg absurd finde.

Tja, nach einem Paar Landjäger und einem Gespräch mit Leuten aus England, Holland, Deutschland oder sonstwo, geht es den selben Weg wieder zurück, um bei der Mittelstation der Rosshütte den besten Graukäse oder Wurstsalat zu mampfen, den ich kenne. Abgesehen von den abenteuerlichen Preisen für die Liftfahrt, bietet die Rosshütte kostenlose Liegestühle mit einer fantastischen Aussicht.

Wer sich dann die Liftkarte nach unten sparen möchte und runtergeht kommt noch an dem Kaltwassersee vorbei, der für die böse Beschneiungsanlage der Schilifte gebaut wurde und ich muss sagen, dass ich diesen Platz super finde. Auch wenn hier jede Menge Schilder darauf hinweisen, dass man hier nicht schwimmen darf, tun ich und einige andere es trotzdem.

Irgendwann ist man dann wieder unten, steigt in sein Auto und denkt sich „den Tag hätte ich auch schlechter verbringen können“.

Was es noch zu sagen gibt ist, dass sich die Route auf die Reither Spitze ziemlich variabel erweitern lässt. Man kann nämlich auch drei Gipfel an einem Tag machen – Seefelder Joch, Seefelder Spitze und von da aus die Reither Spitze. Dauert halt länger aber bietet noch mehr spektakuläre Ausblicke und die Befriedigung, die Königstour gemacht zu haben.

Zusammengefasst: die von mir beschriebene Wanderung auf die Reither Spitze dauert für mich ca. drei Stunden hin und zurück. Das beinhaltet meine mittelmäßige Kondition und gelegentliche Pausen zum Zweck meiner Kamera den Ausblick zu gönnen.

Vielleicht trifft man sich ja mal. Ich bin der Typ mit Hut, der schwitzt.

 

April 12, 2017 • #, #, #, #, #, #, #, #, #, #, #, #, #, #, #, #

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